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DIGITALE SELBSTHILFE

LESEN-(RECHT)SCHREIBEN-STUDIEREN

NRW-LANDESVERBAND STUDIEREN MIT LRS E. V.

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am 13.03.2024 von 20:00 bis 21:00 Uhr

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Nächste digitale Sprechstunde

am 03.04.2024 von 18:30 bis 20:00 Uhr

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Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse NRW

Neues Online-Selbst­hil­fe­an­gebot für alle Studie­renden mit Lese-Recht­schreib­schwä­che

Hier treffen sich ...

 

Studierende mit (diagnostizierter) Lese-Rechtschreibstörung

Studierende mit anderen Problemen im Schriftsprachbereich

Studierende, die aufgrund der LRS unter psychischen Belastungen leiden

Weitere Infos

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Infos

Fakten
  • Studierende mit LRS stehen von Beginn ihres Studiums an vor großen Hürden, da studieren eng mit dem schnellen und mühelosen Gebrauch von Schriftsprache verbunden ist.
  • Etwa 1-2% der Studierenden sind deutschlandweit von einer LRS betroffen (Deutsches Studentenwerk 2012 für bundesdeutsche Studierende; Eichert, Schabmann & Ramacher-Faasen 2016). Knapp zwei Drittel der Beeinträchtigungen bleiben unerkannt (Deutsches Studentenwerk 2012).
  • Der Fokus im Studium auf Schriftsprache als Medium hat sich unter Corona-Bedingungen noch deutlich verschärft.
  • Probleme beim Lesen und Schreiben im Erwachsenenalter sind in unserer Gesellschaft stark tabuisiert. Studierende mit LRS wagen daher häufig nicht, sich selbst und anderen ihre Probleme einzugestehen.
  • Die Folge ist ein enormes Belastungserleben und die Unmöglichkeit, die eigenen kognitiven Potenziale voll oder auch nur annähernd auszuschöpfen.
  • Die Betroffenen leiden an der Störung selbst, an den Auswirkungen auf die Studienleistungen sowie an der Angst, dass ihre Schwierigkeiten „entdeckt“ und als Ausdruck von Unfähigkeit gewertet werden könnten.
  • Die Folge ist in vielen Fällen eine erhebliche Stressbelastung, die nicht selten zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Sinne komorbider psychischer Erkrankungen führt (Techniker Krankenkasse, 2015).
  • Viele Studierende trauen sich daher schon zu Beginn ihrer Hochschulausbildung das weitere Studium nicht mehr zu und brechen ab, obwohl es ihnen aufgrund ihrer kognitiven Fähigkeiten durchaus möglich gewesen wäre, das Studium erfolgreich zu beenden.
  • Es fehlt diesen Studierenden jedoch auf verschiedenen Ebenen an Angeboten, um sie im Erreichen eines erfolgreichen Studienabschlusses zu unterstützen.
Verankerung im Gesetz
  • Auch chronische oder psychische Erkrankungen, Teilleistungsstörungen wie Legasthenie, Autismus oder andere längerfristige Beeinträchtigungen sind Formen von Behinderungen – ebenso wie Sinnes- und Bewegungsbeeinträchtigungen.
  • Die Lese-Rechtschreibstörung wird hochschulrechtlich als Behinderung verstanden (§ 2 Abs. 4, Hochschulrahmengesetz)
  • Definitionen von Behinderung: Grundlage dafür, dass zum Beispiel auch Teilleistungsstörungen, psychische und chronische Erkrankungen unter den Begriff der Behinderung gefasst werden, sind die Definitionen nach der UN-Behindertenrechtskonvention und dem 9.  Sozialgesetzbuch.
  • „Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist“ (§ 2 Abs. 1, SGB IX).
Studieren mit Behinderung/Beeinträchtigung

Besondere Situation von Studierenden mit nicht-wahrnehmbaren Beeinträchtigungen

  • Nur bei 6 % der betroffenen Studierenden ist die Beeinträchtigung sofort wahrnehmbar.
  • Knapp 2/3 der Behinderungen an unseren Hochschulen bleiben dagegen unbemerkt, wenn Studierende nicht selbst darauf hinweisen.

Besondere Situation von Studierenden mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen

  • Auch chronische oder psychische Erkrankungen, Teilleistungsstörungen wie Legasthenie (LRS), Autismus oder andere längerfristige Beeinträchtigungen sind Formen von Behinderungen – ebenso wie Sinnes- und Bewegungsbeeinträchtigungen.
  • Für 7 % der Studierenden erschwert sich das Studium infolge körperlicher oder gesundheitlicher Beeinträchtigungen – so das Ergebnis der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW).
Diagnostik und Nachteilsausgleich

Weitere Infos zu diesen Themen findest du im Mitgliederbereich.

Erscheinungsbild

(Recht)-Schreibproblematik

Zum Beispiel:

  • (große) Defizite im Bereich der Rechtschreibkompetenzen
  • Unsicherheiten bei der Rechtschreibung, dadurch „Verschlimmbesserungen“
  • sehr vereinfachte Ausdrucksfähigkeit beim Schreiben von freien Texten (unter dem eigentlichen Können)
  • verlangsamtes Schreiben von Texten
  • unleserliche Schrift / graphomotorische Schwierigkeiten
  • bewusstes Fehlervermeiden
Leseproblematik

Zum Beispiel:

 

  • Konzentrationsdefizite bei langer (Mit-)Lesetätigkeit
  • große Mühe, Lesetexte zu erfassen
  • kein sinnentnehmendes Lesen
  • verlangsamte Lesegeschwindigkeit
Übergreifende Problematik

Zum Beispiel:

 

  • Automatisierungsdefizite
  • stetiges Überlegen beim Schreiben oder Lesen
  • Oberflächlichkeit beim Schreiben oder Lesen durch Abschweifen der Gedanken
  • Konzentrationsdefizite
  • fehlende Korrektur
  • Mangelnde Kenntnis der deutschen Grammatik/  grammatikalischen Regeln
  • Keine Verinnerlichung der Kommasetzung
  • (sehr) vereinfachte Ausdrucksfähigkeit beim freien Schreiben (Diskrepanz aktiver Wortschatz und Schriftsprachwortschatz)
Problematik im Studium

Weitere Infos zu diesen Themen findest du im Mitgliederbereich.

lrs:hub – Häufig gestellte Fragen

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Wie wird der Schutz meiner Daten gewährleistet?

Der Schutz deiner Daten hat für uns höchste Priorität.Wir nutzen nur verschlüsselte Verbindungen und all unsere Server stehen in Deutschland. Du kannst dich also darauf verlassen, dass du und deine Daten innerhalb unseres Forums stets durch höchste Standards geschützt sind.

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Auf welchem Gerät kann ich den lrs:hub nutzen?

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